Wie viele Wörter hat die deutsche Sprache?

Wie viele Wörter die deutsche Sprache hat, lässt sich nicht allgemeingültig sagen.

Die Zahl der Wörter hängt nämlich von den Kriterien ab, nach denen sie gezählt werden.

Im Duden-Universalwörterbuch von 2023 stehen beispielsweise nur Wörter, die über längere Zeit häufiger benutzt werden. Es enthält rund 140 000 Wörter.

Grundsätzlich wird aber angenommen, dass zur deutschen Alltagssprache zwischen 300 000 und 500 000 Wörter zählen.

Wenn auch selten verwendete Wörter wie ‚Vogelschutzgutachten‘ oder Fachbegriffe berücksichtigt werden, ist die Zahl deutlich höher: Im Dudenkorpus, einer digitalen Sammlung deutscher Texte, waren 2023 über 19,8 Millionen Wörter erfasst.

Tipp
Wenn du mehr über die deutsche Sprache erfahren möchtest, findest du auf unserem Blog Artikel zu Grammatik, Rechtschreibung und weiteren Sprachthemen.

Falls du selbst Texte schreibst und dafür passende Formulierungen oder Satzanfänge suchst, kannst du den kostenlosen QuillBot-Dienst ‚Text umschreiben‘ nutzen.

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Kasus im Deutschen | einfach erklärt

Der Kasus ist eine grammatische Kategorie, in der bestimmte Wörter stehen können.

Es gibt vier Kasus im Deutschen:

Beachte
Der deutsche Begriff für ‚Kasus‘ ist ‚Fall‘.

Du kannst Wörter wie ‚das‘ oder ‚Buch‘ nach dem Kasus anpassen. Dabei kann sich ihre Form verändern.

Kasus: Tabelle
Kasus Beispiel
Nominativ das Buch
Genitiv des Buches
Dativ dem Buch
Akkusativ das Buch

Du kannst nicht nur Artikel wie ‚das‘ und Substantive wie ‚Buch‘ nach dem Kasus anpassen, sondern auch Adjektive (z. B. ‚froh‘, ‚neu‘) und Pronomen (z. B. ‚wir‘, ‚ihr‘).

Tipp
Wenn du sichergehen willst, dass du Wörter je nach Kasus in der richtigen Form verwendest, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von Quillbot nutzen.

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Dativ und Akkusativ | Unterschied einfach erklärt

Der Dativ und der Akkusativ sind Fälle (= Kasus) im Deutschen.

Anhand dieser beiden Fälle erkennst du das Dativobjekt und das Akkusativobjekt im Satz.

Das Dativobjekt ist normalerweise eine Person, während das Akkusativobjekt eine Person oder eine Sache sein kann.

Beispiel: Dativobjekt und Akkusativobjekt
Dativobjekt: Ich gratuliere dem Gewinner.

Akkusativobjekt (Person): Ich beglückwünsche den Gewinner.

Akkusativobjekt (Sache): Ich hole den Pokal.

Oft stehen in einem Satz ein Dativobjekt und ein Akkusativobjekt.

Beispiel: Dativobjekt und Akkusativobjekt in einem Satz
Ich überreiche dem Gewinner den Pokal.

Das Dativobjekt ist dann in der Regel eine Person, die eine Sache erhält (hier: ‚dem Gewinner‘).

Beim Akkusativobjekt handelt es sich um die erhaltene Sache (hier: ‚den Pokal‘).

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Präsens | Beispiele und einfache Erklärung

Das Präsens (= Gegenwartsform) ist die am häufigsten verwendete Zeitform (= Tempus) im Deutschen.

Du kannst mit dem Präsens Folgendes ausdrücken:

  • Ereignisse der Gegenwart (aktuelles Präsens)
  • Ereignisse der Zukunft (futurisches Präsens)
  • Ereignisse der Vergangenheit (historisches Präsens)
  • Allgemeingültige Aussagen (generelles Präsens)

Beim aktuellen Präsens unterscheidest du zudem einmalige, anhaltende und wiederkehrende Ereignisse.

Beispiel: Varianten des Präsens
Aktuelles Präsens:

  • Einmaliges Ereignis: Klara schaut gerade einen Film.
  • Anhaltendes Ereignis: Seit letztem Jahr studiert Klara Geschichte.
  • Wiederkehrendes Ereignis: Klara spielt jeden Freitag Schach.

Futurisches Präsens: Morgen fahre ich ans Meer.

Historisches Präsens: Napoleon krönt sich 1804 zum Kaiser Frankreichs.

Generelles Präsens: München ist die Hauptstadt Bayerns.

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Genitiv im Deutschen | Fragewort, Beispiele und Tabellen

Der Genitiv ist der 2. Fall (= Kasus) der deutschen Sprache.

Im Satz tritt der Genitiv am häufigsten als Genitivattribut auf.

Mit einem Genitivattribut gibst du an, wer etwas besitzt oder wozu etwas oder jemand gehört.

Beispiel: Genitivattribut
Besitz: Das Auto des Chefs wird morgen repariert.

Zugehörigkeit: Der Bruder meiner Freundin studiert Geschichte.

Du findest das Genitivattribut im Satz, indem du mit ‚wessen?‘ danach fragst.

Beispiel: Genitivattribut erfragen
Wessen Auto wird morgen repariert? Das des Chefs.

Wessen Bruder studiert Geschichte? Der meiner Freundin.

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Dativ | Fragewort, Erklärung und Beispiele

Der Dativ ist der Fall (= Kasus), mit dem das Dativobjekt eines Satzes angezeigt wird.

Das Dativobjekt ist in der Regel ein Mensch, der etwas empfängt, besitzt oder wahrnimmt.

Dativobjekt
Rolle des Dativobjekts Beispiel
Empfänger(in) Die Dozentin schenkt dem Studenten ein Buch.
Besitzer(in) Das Buch gehört jetzt dem Studenten.
Wahrnehmende(r) Das Buch gefällt ihm.

Du findest das Dativobjekt im Satz, indem du mit ‚wem?‘ danach fragst.

Beispiel: Dativobjekt erfragen 
Wem schenkt die Dozentin ein Buch? Dem Studenten.

Wem gehört jetzt das Buch? Dem Studenten.

Wem gefällt das Buch? Ihm.

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Akkusativ | Fragewörter, Erklärung und Beispiele

Der Akkusativ ist der Fall (= Kasus), mit dem das Akkusativobjekt eines Satzes angezeigt wird.

Das Akkusativobjekt ist eine Person oder Sache, auf die sich die Handlung in einem Satz bezieht.

Du findest das Akkusativobjekt im Satz, indem du mit ‚wen oder was?‘ danach fragst.

Beispiel: Akkusativobjekt
Die Studentin bestellt ein Buch.

  • Wen oder was bestellt die Studentin? Ein Buch.

Der Paketbote liefert es.

  • Wen oder was liefert der Paketbote? Es.

Weiter lesen: Akkusativ | Fragewörter, Erklärung und Beispiele

Nominativ | Fragewörter und Beispiele

Der Nominativ ist der Fall (= Kasus), mit dem das Subjekt eines Satzes angezeigt wird.

Das Subjekt, die handelnde Person oder Sache im Satz, steht nämlich immer im Nominativ.

Du findest das Subjekt im Satz, indem du mit ‚wer oder was?‘ danach fragst.

Beispiel: Subjekt im Nominativ
Der Student liest.

  • Wer oder was liest? Der Student.

Er sitzt in der Bibliothek.

  • Wer oder was sitzt in der Bibliothek? Er.

Der Nominativ ist zudem die Grundform eines Wortes, die z. B. in einem Wörterbuch steht.

Wenn ein Wort in einen anderen Fall (Genitiv, Dativ oder Akkusativ) gesetzt wird, verändert es oft seine Form, z. B. indem weitere Buchstaben angehängt werden.

Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ von ‚Student‘
Fall (= Kasus) Beispiel
Nominativ (= Grundform) der Student
Genitiv des Studenten
Dativ dem Studenten
Akkusativ den Studenten

Weiter lesen: Nominativ | Fragewörter und Beispiele

Plusquamperfekt: Beispiele und Übungen

Das Plusquamperfekt ist eine Zeitform (= Tempus) im Deutschen.

Mit dem Plusquamperfekt beschreibst du Ereignisse, die vor anderen vergangenen Ereignissen passiert sind.

Das Plusquamperfekt wird daher auch ‚Vorvergangenheit‘ genannt.

Das Ereignis, das auf das Ereignis im Plusquamperfekt folgt, steht in der Regel im Präteritum (= erste Vergangenheit).

Beispiel: Verwendung des Plusquamperfekts
Bevor Anna trainierte, hatte sie gelernt.

Nachdem Anna trainiert hatte, ging sie ins Kino.

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Präteritum im Deutschen | einfach erklärt mit vielen Beispielen

Das Präteritum ist eine Zeitform (= Tempus) von Verben im Deutschen.

Du beschreibst damit Ereignisse, die bereits vergangen sind.

Das Präteritum wird vor allem in der Schriftsprache verwendet, etwa in

  • Berichten (z. B. Zeitungsberichten),
  • Erzählungen (z. B. Novellen) oder
  • wissenschaftlichen Arbeiten.
Beispiel: Präteritum – Verwendung
Zeitungsbericht: Der Bürgermeister begrüßte die Gäste.

Novelle: „Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rauschte schon wieder recht lustig …“ („Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Joseph von Eichendorff)

Wissenschaftliche Arbeit: Die Untersuchung zeigte, dass die Rendite von Aktien durch den Wochentag beeinflusst wird.

Auch mit dem Perfekt kannst du vergangene Ereignisse schildern. Im Gegensatz zum Präteritum wird das Perfekt aber besonders beim Sprechen benutzt.

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