Veröffentlicht am
9. September 2024
von
Quillbot.
Überarbeitet am
13. März 2026
Wie viele Wörter die deutscheSprache hat, lässt sich nicht allgemeingültig sagen.
Die Zahl der Wörter hängt nämlich von den Kriterien ab, nach denen sie gezählt werden.
Im Duden-Universalwörterbuch von 2023 stehen beispielsweise nur Wörter, die über längere Zeit häufiger benutzt werden. Es enthält rund 140 000 Wörter.
Grundsätzlich wird aber angenommen, dass zur deutschen Alltagssprache zwischen300 000 und 500 000 Wörter zählen.
Wenn auch selten verwendete Wörter wie ‚Vogelschutzgutachten‘ oder Fachbegriffe berücksichtigt werden, ist die Zahl deutlich höher: Im Dudenkorpus, einer digitalen Sammlung deutscher Texte, waren 2023 über 19,8 Millionen Wörter erfasst.
TippWenn du mehr über die deutsche Sprache erfahren möchtest, findest du auf unserem Blog Artikel zu Grammatik, Rechtschreibung und weiteren Sprachthemen.
Falls du selbst Texte schreibst und dafür passende Formulierungen oder Satzanfänge suchst, kannst du den kostenlosen QuillBot-Dienst ‚Text umschreiben‘ nutzen.
BeachteDer deutsche Begriff für ‚Kasus‘ ist ‚Fall‘.
Du kannst Wörter wie ‚das‘ oder ‚Buch‘ nach dem Kasus anpassen. Dabei kann sich ihre Form verändern.
Kasus: Tabelle
Kasus
Beispiel
Nominativ
das Buch
Genitiv
des Buches
Dativ
dem Buch
Akkusativ
das Buch
Du kannst nicht nur Artikel wie ‚das‘ und Substantive wie ‚Buch‘ nach dem Kasus anpassen, sondern auch Adjektive (z. B. ‚froh‘, ‚neu‘) und Pronomen (z. B. ‚wir‘, ‚ihr‘).
TippWenn du sichergehen willst, dass du Wörter je nach Kasus in der richtigen Form verwendest, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von Quillbot nutzen.
Veröffentlicht am
18. Juni 2024
von
Quillbot.
Überarbeitet am
8. Februar 2026
Der Nominativ ist der Fall (= Kasus), mit dem das Subjekt eines Satzes angezeigt wird.
Das Subjekt, die handelnde Person oder Sache im Satz, steht nämlich immer im Nominativ.
Du findest das Subjekt im Satz, indem du mit ‚wer oder was?‘ danach fragst.
Beispiel: Subjekt im NominativDer Student liest.
Wer oder was liest? Der Student.
Er sitzt in der Bibliothek.
Wer oder was sitzt in der Bibliothek? Er.
Der Nominativ ist zudem die Grundform eines Wortes, die z. B. in einem Wörterbuch steht.
Wenn ein Wort in einen anderen Fall (Genitiv, Dativ oder Akkusativ) gesetzt wird, verändert es oft seine Form, z. B. indem weitere Buchstaben angehängt werden.
Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ von ‚Student‘
Beispiel: Präteritum – VerwendungZeitungsbericht: Der Bürgermeister begrüßte die Gäste.
Novelle: „Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rauschte schon wieder recht lustig …“ („Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Joseph von Eichendorff)
Wissenschaftliche Arbeit: Die Untersuchung zeigte, dass die Rendite von Aktien durch den Wochentag beeinflusst wird.
Auch mit dem Perfekt kannst du vergangene Ereignisse schildern. Im Gegensatz zum Präteritum wird das Perfekt aber besonders beim Sprechen benutzt.